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Eddy63

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1

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 12:15

Leasing oder Finanzierung?

Hallo Forumsgmeinde,

ich hatte mich bereits vorgestellt in einem anderen Thread.

Nun werden die Absichten deutlicher und es soll nächstes Jahr ein PKW der Marke AMG werden.

Ich bin mir jetzt gerade aber unschlüssig, ob es eine Finanzierung oder ein Leasingvertrag werden soll.

Aus steuerrechtlicher/ ökonomischer Sicht:

Ein Leasing lohnt sich ja nur, wenn der PKW über den Betrieb läuft und somit den Gewinn mindernd. Jedoch will das Finanzamt, wenn der PKW nicht 100 % betrieblich genutzt wird (was meistens der Fall ist bei einem AMG), die 1 % Regelung dafür haben. Diese Regelung frisst die Gewinnminderung aber zeitgleich wieder auf und es kommt zu +- 0, wenn nicht sogar zu Mehreinnahmen durch die 1% Regelung. Eine Abschreibung kann auch nicht erfolgen, da das PKW nur geleast ist. Vorteil: geringe Raten, flexibilität, keine Wartungskosten. Nachteil: kein Besitz, keine Möglichkeit am Auto was zu verändern.

Die Finanzierung ermöglicht die Abschreibung. Jedoch auch hier werden die 1% des Listenspreises fällig.

Exkurs

Darf man an Leasing Autos etwas verändern? Sprich, Felgen, Leistung etc.?

Was habt ihr von den beiden gewählt und warum?

So viele Fragen in meinem Kopf :D :D

Peace
Eddy
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Skywalker

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2

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 12:29

Aus steuerrechtlicher/ ökonomischer Sicht:

Wie wäre es mit einem Fahrtenbuch? :thumbup:
Cheers!
Luke

Anatoli

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3

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 12:32

1% Regel oder Fahrtenbuch (wie Lukas schreibt) wenn ich mich recht erinnere - je nachdem was für dich unter dem Strich sinnvoller ist.

Hufi

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4

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 12:44

Hallo Eddy,

Aus steuerrechtlicher/ ökonomischer Sicht:

Alternativ kannst du ja ein Fahrtenbuch führen (dann ohne die 1% Regelung). Allerdings sind die Chancen, dass ein Fahrtenbuch anerkannt wird, relativ gering (sofern es zu einer Prüfung kommt). Das FA muss ja nicht nach gesetzlichen Maßstäben arbeiten, sondern kann Entscheidungen willkürlich treffen. Da es beim Fahrtenbuch NICHT auf den Inhalt ankommt, sondern nur auf die Form, gibt es im Prinzip immer Möglichkeiten, ein Fahrtenbuch für ungültig zu erklären. Ich habe da so meine Erfahrung.

Bedenke beim Leasing: Die Raten sind sofort zu 100% abschreibbar (bei einer Firma), bei einem (Miet)kauf gilt die 6-jährige Abschreibungsfrist bei Neuwagen (PKW). Es ist allerdings auch so, dass Daimler i.d.R. bei Leasingverträgen (und nur da) bessere Konditionen anbietet (z. B. Fahrzeugversicherung). Das macht schon mal gute 100,- Euro im Monat aus (je nach Fahrzeug).

Nachteil: kein Besitz, keine Möglichkeit am Auto was zu verändern.

Das ist wohl war und kann zu Problem führen, wenn etwas am Fahrzeug verändert wird. Und klar: Die Kohle ist futsch. Vorteil: Mann kann alle paar Jahre ein neues Modell fahren (so man das denn will).
Ach ja: Beim Leasing kann es Probleme geben, falls man den Wagen nach der Leasingzeit herauskaufen will. Der Preis kann dann u. U. so hoch sein, dass man kräftig draufzahlen muss (z. B. beim SLS oder anderen Fahrzeugen, die im Wert steigen).

Exkurs
Darf man an Leasing Autos etwas verändern? Sprich, Felgen, Leistung etc.?

Anbauteile wie Felgen sind sicherlich kein Problem, sofern diese zugelassen sind. Bei Tuning-Maßnahmen wäre ich vorsichtig. Man kann aber mit dem Verkäufer verhandeln (und sich das schriftlich geben lassen), dass Modifikationen möglich sind. Allerdings wird es sicherlich nicht leicht, das schriftlich zu bekommen, weil sich keiner gerne soweit aus dem Fenster lehnt.

Ich kaufe meine Autos generell. Beim Wiederverkauf hat man dann eine hübsche Summe, die man ggf. als Anzahlung für etwas Neues verwenden kann. Unter dem Strich (wenn man das Auto mehr als 5 Jahre nutzen will) kommt man mit Kauf sicherlich besser weg und ist viel flexibler!
Viele Grüße
Robert

Eddy63

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5

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 14:23

Hallo Eddy,

Aus steuerrechtlicher/ ökonomischer Sicht:

Alternativ kannst du ja ein Fahrtenbuch führen (dann ohne die 1% Regelung). Allerdings sind die Chancen, dass ein Fahrtenbuch anerkannt wird, relativ gering (sofern es zu einer Prüfung kommt). Das FA muss ja nicht nach gesetzlichen Maßstäben arbeiten, sondern kann Entscheidungen willkürlich treffen. Da es beim Fahrtenbuch NICHT auf den Inhalt ankommt, sondern nur auf die Form, gibt es im Prinzip immer Möglichkeiten, ein Fahrtenbuch für ungültig zu erklären. Ich habe da so meine Erfahrung.

Bedenke beim Leasing: Die Raten sind sofort zu 100% abschreibbar (bei einer Firma), bei einem (Miet)kauf gilt die 6-jährige Abschreibungsfrist bei Neuwagen (PKW). Es ist allerdings auch so, dass Daimler i.d.R. bei Leasingverträgen (und nur da) bessere Konditionen anbietet (z. B. Fahrzeugversicherung). Das macht schon mal gute 100,- Euro im Monat aus (je nach Fahrzeug).

Nachteil: kein Besitz, keine Möglichkeit am Auto was zu verändern.

Das ist wohl war und kann zu Problem führen, wenn etwas am Fahrzeug verändert wird. Und klar: Die Kohle ist futsch. Vorteil: Mann kann alle paar Jahre ein neues Modell fahren (so man das denn will).
Ach ja: Beim Leasing kann es Probleme geben, falls man den Wagen nach der Leasingzeit herauskaufen will. Der Preis kann dann u. U. so hoch sein, dass man kräftig draufzahlen muss (z. B. beim SLS oder anderen Fahrzeugen, die im Wert steigen).

Exkurs
Darf man an Leasing Autos etwas verändern? Sprich, Felgen, Leistung etc.?

Anbauteile wie Felgen sind sicherlich kein Problem, sofern diese zugelassen sind. Bei Tuning-Maßnahmen wäre ich vorsichtig. Man kann aber mit dem Verkäufer verhandeln (und sich das schriftlich geben lassen), dass Modifikationen möglich sind. Allerdings wird es sicherlich nicht leicht, das schriftlich zu bekommen, weil sich keiner gerne soweit aus dem Fenster lehnt.

Ich kaufe meine Autos generell. Beim Wiederverkauf hat man dann eine hübsche Summe, die man ggf. als Anzahlung für etwas Neues verwenden kann. Unter dem Strich (wenn man das Auto mehr als 5 Jahre nutzen will) kommt man mit Kauf sicherlich besser weg und ist viel flexibler!


Das mit dem Fahrtenbuch wusste ich bereits.

Hier werden leider sehr oft die Fahrtenbücher nicht anerkannt, wie Hufi bereits erwähnt hat. Das Finanzamt ist richtig heiß auf die 1% des Pkw's, komme was wolle. Die nehmen das Ding richtig auseinander. Nun gut, wer fährt denn auch wirklich 100 % betrieblich mit einem AMG. Ich glaube, ob man im Endeffektt least oder finanziert, ist eine eiegen Ermessensache. Vor allem, dieses blöde Fahrtenbuch kostant zu führen ist mir zu lästig. :D

Ich tendiere momentan auch zur Finanzierung. Auch, weil ich Modifikationen problemlos durchführen kann und ich es hasse, wenn sich jemand in meine Angelegenheiten einmischt, was bei leasing der Fall wäre. :whistling:
Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg!

Hufi

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6

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 14:31

Nun gut, wer fährt denn auch wirklich 100 % betrieblich mit einem AMG.

Muss man ja nicht. Privatfahrten sind ja jederzeit möglich. Die muss man halt privat versteuern. Das kann bei Fahrzeugen, die wenig genutzt werden, aber auch teuer werden, da ja der Kilometerpreis inkl. Abschreibungen etc. berechnet wird. Da kommt dann ein Kilometer schon mal locker auf 2 Euro (oder sehr viel mehr). Dann wird´s privat auch teuer :rolleyes: . Und genau für so einen Fall muss das Fahrtenbuch zwingend 100% wasserdicht und korrekt sein.

Ich tendiere momentan auch zur Finanzierung. Auch, weil ich Modifikationen problemlos durchführen kann und ich es hasse, wenn sich jemand in meine Angelegenheiten einmischt, was bei leasing der Fall wäre.

Das sehe ich auch so. Unabhängigkeit ist mir auch wichtig. Und du kannst den Wagen jederzeit verkaufen (z. B. nach einem Hagelschaden o.ä.).
Viele Grüße
Robert

boborola

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7

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 17:56

Nun gut, wer fährt denn auch wirklich 100 % betrieblich mit einem AMG.


Ich... :whistling:
Und zwar seit 1998 (mit diversen Prüfungen ohne Nachzahlungen/Fahrtenbuchmängel in der Zwischenzeit)...

For fun habe ich andere Spielzeuge (die ich zu 100% privat zahle)
Gruß von boborola
(Altwagenfahrer)

Gerd63

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8

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 18:26

Ich fahre echte 45000 KM beruflich jedes Jahr. Führe detailliertes Fahrtenbuch. Gebe auch die Privatkilometer an. Sind bei mir aber unter 10%. Aufgrund der KM scheiden bei mir Leasingautos aus. Da ich gerne auf die ersten 15000 KM verzichten kann, habe ich beim jetzigen Fahrzeug eben mal 74800€ zum Neupreis gespart. Klassische Finanzierung zum Sonderkurs von DB und das Fahrzeug gehört am Ende mir.
Würde es beim nächsten wieder genauso machen und die Ersparnis wieder in Leistung, Bremse und andere Goddies stecken :D
AMG Süchtiger
Gerd


[Beirat des Vorstands] - Mitgliederbetreuung West

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 19:09

Betriebswirtschaftlich kann es dir dein Steuerberater errechnen, was für deine Firma passend ist. Besitzer bist du immer, Eigentümer nur nach Kauf, wenn der Fahrzeugbrief in deinen Händen ist

Veränderungen sind auch beim Leasing erlaubt, ist alles im Leasingvertrag geregelt. Falsch ist, dass man bei einer Finanzierung mehr Freiheiten hat, da das Fahrzeug der Bank gehört, wenn diese den Brief als Sicherheit verwahrt!
Wichtig ist bei jeder Veränderung, dass diese jederzeit rückrüstbar ist, was z.B. bei anderen Rad/Reifenkombinationen einfacher ist, als z.B. ein anderes Komplettfahrwerk oder Hinterachsumbauten.

Soweit der rechts-theoretische Weg ;)
Letztendlich muss es dir zusagen, welchen Weg du wählst. Wertverlust realisierst du immer selbst, egal welches fremdfinanzierte Modell du nutzt.
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Cheers,
Andy

outlowz

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 20:38

Quatsch, selbstverständlich werden Fahrtenbücher anerkannt und sind betriebswirtschaftlich meist besser als die 1% Regelung, es sei denn Du fährst fast ausschließlich privat. Mit einen Fahrtenbuch kann man sehr flexibel umgehen, wenn Du mich verstehst?! Wir führen für fast alle Fahrzeuge Fahrtenbücher und hatten noch nie Probleme. Klar muss es natürlich Vorschriften genügen, aber genauso wie alle anderen Dinge im Leben! Ist kein Hexenwerk und alle großen Verlage bieten zulässige an. Wir nehmen die von RNK. Musste mal googlen.

Hufi

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 21:28

Quatsch, selbstverständlich werden Fahrtenbücher anerkannt

Dann sei froh, dass du noch keinen Ärger hattest. Es ist kein Quatsch, dass Fahrtenbücher oft nicht anerkannt werden. Ich hatte bereits zweimal das Vergnügen und das FA hat dann kurz vor Klärung durch das Finanzgericht eingelenkt. Z. Bsp. muss lt. gesetzlicher Regelung die Fahrtstrecke im Fahrtenbuch eingetragen werden. Dafür steht kaum Platz zur Verfügung. Und wer weiß schon, wie genau diese Angabe sein muss? Es reicht aus, wenn ein einziger Eintrag nicht korrekt ist - dann kann das FA das Fahrtenbuch bereits verwerfen! Es geht, wie bereits geschrieben, nicht um die Fakten - es geht nur um die Wahrung der Form. Ich habe daher zum Fahrtenbuch eine Word-Liste beigefügt, in der jede Fahrt mit exakter Fahrtstrecke angegeben ist.

Ich hatte sogar (fälschungssichere) Aufzeichnungen ALLER Fahrten auf einem Diktiergerät. Das wurde nicht anerkannt. Begründung: Es könnte ja sein, dass man das ganze Diktiergerät neu bespricht um eine Fahrt zu verfälschen. Dass die erzeugten Dateien mit Datum und Zeitstempel versehen sind (und somit zeitnah), hat beim FA keinen interessiert. Mich wundert da nichts mehr. Die dortigen "Mitarbeiter" sind eben vom Intellekt nicht in der Lage und schon gar nicht Willens, logische Schlüsse zu ziehen und Fakten richtig einzuschätzen.
Viele Grüße
Robert

alfanta

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12

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 12:52

bei nur 0,7 % Leasingrate ohne Anzahlung würde ich nicht neu kaufen.

Bestenfalls junger Gebrauchter, gerade die E und S AMG verlieren im ersten Jahr 40-50%. Beim C sieht es nach 1 Jahr noch nicht so gut aus.

Klar, wenn ich nur 0,7 Rate habe, aber 1% Versteuern muss sieht es zunächst nicht gut aus. Aber Tanken, Winterreifen, etc. Vielleicht auch jeden Monat eine große Wagenpflege (muss ja nicht immer der AMG sein) usw. Das alles schmälert den Gewinn der Fa. und dadurch rechnet sich das wieder.

Auch wenn ein AMG nie wirklich günstig ist.
Mit freundlicher Lichthupe
Bernhard

Turbo Power macht Sauger sauer

Eddy63

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13

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 13:42

Hallo zusammen! Danke erstmal für die Antworten.

Bezüglich Versteuerung und Wirtschaftlichkeit bin ich bestens informiert. Arbeite ja als Unternehmensberater ^^ . Aber Danke, trotzdem!

Mir ging es lediglich darum, weshalb ihr jetzt finanziert oder geleast habt.

Zum Fahrtenbuch:

Ich kann dazu nur sagen, da mein Onkel Steuerberater ist, dass der nicht immer anerkannt wird. Deshalb führen die meisten die 1 % ab und führen kein Fahrtenbuch. Vielleicht auch, weil es denen zu lästig ist.

Einen neuen kaufe ich mir auch definitiv nicht. Da ist der Wertverlust viel zu hoch. Aus ökonomischer Sicht ein Totalschaden. Wie bereits erwähnt, ein AMG kostet. Das ist mir bewusst und ich habe mich damit abgefunden. Dafür kriege ich auch eines der besten Fahrzeuge der Marke AMG. Es soll übrigens eventuell ein C Coupé werden. :win:
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Jo_Munich

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14

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 16:07

Bzgl. Leasing sei noch angemerkt, dass es bei Rückgabe oft böse Überraschungen geben kann. Da werden einem minimale Kratzer zu großen Summen hochgerechnet. Fazit dann: rauskaufen oder in den sauren Apfel beissen und zahlen. Und beim Rauskaufen hat der Leasinggeber auch freie Hand, den Preis entgegen der damaligen Unterlagen marktkonform anzupassen. Da kann so mancher 911 Fahrer ein Lied von singen (und auch hier gab es mal einen Fall).

Bei der Finanzierung kannst Du ja eigentlich alles steuern: Anzahlung, Laufzeit, Rate, und selbst den Restwert. Wenn Du also etwas sehr werthaltiges im Auge haben solltest, spricht nichts dagegen, den Restwert relativ hoch anzusetzen, um Raten / Betrieb 'relativ' günstig zu halten. Bei normalen Fahrzeugen mit eher hohem Wertverlust würde ich das entsprechend umgekehrt machen...

Was soll es denn werden?

AnTiCrIsT

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15

Sonntag, 9. Oktober 2016, 12:25

Hallo,

ich habe meinen GLE 450 auch als selbständiger Einzelunternehmer geleast.
Ob Leasing oder Finanzierung macht steuertechnisch keinen Unterschied, du musst aber zwangsläufig ein Fahrtenbuch führen, 1% wäre Geldverschwenung.

Das Auto gehört die in beiden Fällen nicht. Dennoch hat beides Vor- und Nachteile.
Bei der Finanzierung MUSST du 19% Anzahlung leisten (USt). Diese kannst du aber sofort wieder beim Finanzamt ziehen - Nachteil hier wieder, die USt-Erstattung muss als Einnahme verbucht und wieder versteuert werden ?( :patsch:
Das Fahrzeug gehört danach aber dennoch der Bank, du darfst also trotzdem nicht nach belieben Tunen und rumwerkeln, da ja das theoretische Risiko besteht das das Auto vor Ablauf der Finanzierung an die Bank zurückgeht.
Dann muss es im vertraglich vereinbarten Zustand zurückgegeben werden (Restwert).
Vorteil ist, wenn du nen anderes Auto willst, stellst du das Auto einfach beim Händler auf den Hof und nimmst dir ein neues - beim Leasing ist das, je nach Vertrag, nicht möglich.

Beim Leasing ist die Anzahlungshöhe Verhandlungs- bzw Bonitätsabhängig, auch hier sind 15% üblich. Bei meinem Q3 hab ich 6000 angezahlt (56000 Brutto Liste), beim 450 AMG, 12000 Netto (14280 Brutto).
Das Geld ist dann erstmal weg, lediglich die USt kannst du ziehen. Können aber komplett abgesetzt werden (Fahrtenbuch und so)
Zudem gehört dir das Auto auch hier nicht, du musst bei Rückgabe ein Auto mit dem vertraglich vereinbarten Restwert zurückgeben (wie bei der Finanzierung)
Auch kannst du nicht bei allen Anbietern jederzeit den Vertrag ändern oder verlassen. Umbauten etc müssen Rückabwickelbar sein.. in Absprache mit dem Autohaus ist aber vieles dennoch möglich. So gelten Tuninganbauten manchmal sogar als Wertsteigernd.

Mein Teamleiter hat früher finanziert, ist jetzt aber auf Leasing umgestiegen weil im Finanzierung zu aufwendig war (buchhalterisch)
Ich habe bisher nur geleast, daher keine eigenen Erfahrungen mit Finanzierung.

catahecassa

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 14:21

Leasing bedingt keine "Anzahlung", das ist eine Mietsonderzahlung.
Steuertechnisch sind es 2x komplett unterschiedliche Vorgänge, da beide Steuerarten "Einkommensteuer" & "Umsatzsteuer" andren Grundsätzen folgen: Leasing entspricht einer Miete, Finanzierung becingt eine Aktivierung im Betriebsvermögen.
Die rechnerische "Anzahlung" bei der Finanzierung i.H.v. knapp 16% (netto bereinigter 19%-USt.-Anteil) ist keine Pflicht, sndern ein Berechnungsbeispiel. Jeder Zu- & Abgang beim Betriebsvermögen hat unmittelbare Auswirkungen auf die Steuererklärungen der Vorjahre, Anschaffungsjahr, Folgejahre hinsichtlich Rückstellung, Abschreibung usw.
Beim Leasing ohne Aktivierung entfallen diese Berücksichtigungen in der Berechnung.
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Cheers,
Andy

boborola

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 19:50

Zitat

Vorteil ist, wenn du nen anderes Auto willst, stellst du das Auto einfach beim Händler auf den Hof und nimmst dir ein neues - beim Leasing ist das, je nach Vertrag, nicht möglich.


Genau das ist ein Vorteil vom Leasing und nicht von der Finanzierung. Gerade bei Mercedes-Benz kann man das Leasing im Bezug auf Laufzeit und Laufleistung sehr leicht nachträglich anpassen und die Rate wird dann umgerechnet.
Das ist Welten günstiger als eine Inzahlungnahme bei Finanzierung zu einem früheren Zeitpunkt - das wird richtig teuer...
Das mit der Anpassung der Leasinglaufzeit funktioniert aber nicht bei vielen Gesellschaften so, aber bei Mercedes-Leasing kein Problem... (z.B. Anpassung 60 Monate mit 90.000km auf 24 Monaten mit 20.000km und das nach ca. 20 Monaten Laufzeit)

Ansonsten sind deine Betrachtungen zur Umsatzsteuer immer davon abhängig welche Unternehmensart/Besteuerungsart gilt, d.h. Umsatzsteuerzahlungen sind in der Regel (Kleinunternehmer aussen vor gelassen unter gewissen Umsatzgrenzen) durchlaufende Posten und damit irrelevant für die Betrachtung.
Gruß von boborola
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RalphGLE

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Montag, 10. Oktober 2016, 09:28

Das Thema war für mich auch interessant.

Ich habe gekauft und führe ein elektronisches Fahrtenbuch mit Vimcar.
Dazu kann ich nach 14 Tagen natürlich noch nichts über Anerkennung beim Finanzamt sagen, jedoch so viel:

Die Fahrten werden sehr gut erfasst, der Telefonservice (1x gebraucht weil Anfängerfehler gemacht...) war super.
Es macht was es soll, und das sehr bequem über Telefon-App.

Hatte auch schon handschriftlich Fahrtenbücher geführt.....ein Graus.

Mein Steuerberater war auch sofort beruhigt, als ich ihm sagte, dass ich das Fahrtenbuch so elektronisch machen werde.
Wird sich zeigen...
Im Moment bin ich vorsichtig optimistisch.

Hufi

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19

Montag, 10. Oktober 2016, 10:21

Ich habe gekauft und führe ein elektronisches Fahrtenbuch mit Vimcar.
Dazu kann ich nach 14 Tagen natürlich noch nichts über Anerkennung beim Finanzamt sagen, jedoch so viel:

Darüber hatte ich auch nachgedacht. Es ergeben sich aber zwei Probleme (für mich): Der GPS-Empfänger muss immer mit Strom versorgt werden, damit das Fahrtenbuch beim Starten des Motors sofort gültige Satellitensignale hat. Daher ist der Ruhestrom recht hoch, was die Batterie schnell entlädt. Da ich mein Auto wenig nutze, ist mir das zu riskant (wie gesagt: nur für mich relevant).

Der zweite Grund ist, dass das FA keineswegs so ein Fahrtenbuch akzeptieren muss. Auch wenn die Hersteller damit werben => die Entscheidung liegt beim FA! Hintergrund: Wenn das Satellitensignal nicht sofort bei Start gültig ist und der Beginn der Fahrt dadurch z. B. um 100m versetzt ist (zum Vortag, wo das Fahrzeug abgestellt wurde), kann das Fahrtenbuch bereits verworfen werden. Ich weiß, das hört sich bescheuert an, aber das ist die Realität! Hintergrund (wie ich schon schrieb): Es kommt ausschließlich auf die Wahrung der Form des Fahrtenbuches an (ist auch im WWW nachzulesen). Wenn das Fahrtenbuch akzeptiert wird, ist es einfach "Glück". Die Chancen sind je nach FA unterschiedlich. Aber ich will den Teufel nicht an die Wand malen und gehe mal davon aus, dass in den meisten Fälle gutgeht.

Ach ja: Ein Fahrtenbuch ist ja nur die ersten 6 Jahre nötig, bis das (Neu)Fahrzeug (bei Kauf bzw. Finanzierung) abgeschrieben ist. Danach kann man sich das Fahrtenbuch eventuell auch schenken, da die Kosten dann insgesamt niedriger sind (keine Abschreibung mehr). In dem Fall werden die realen Kilometerkosten berechnet und mit einem Prozentanteil privat versteuert und somit gedeckelt. Die 1%-Regelung entfällt dann ebenfalls. Da hilft ein Steuerberater weiter, der das ggf. besser erklären kann :rolleyes: . Ansonsten hat Andy das alles sehr gut beschrieben!
Viele Grüße
Robert

Eddy63

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Dienstag, 11. Oktober 2016, 09:18

Männer wir haben uns zu sehr auf das Fahrtenbuch festgehangen :).

Was ist euer subjektiver Grund gewesen, um eines von den Beiden Varianten auszuwählen?

Freiheit? Flexibilität? Jedes 2/3'te Jahr neues Spielzeug? Eigentum?

Peace,

Eddy :thumbup:
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Dienstag, 11. Oktober 2016, 09:42

Ich wollte 4 Jahre leasen.

Mal kurz die Raten aufsummiert und festgestellt, dass die Summe dann eigentlich schon fast der Kaufpreis ist.
Habe dann beim Händler einen "Gebrauchten" mit 3 Monaten Nutzung durch Mercedes bestellt, somit war die Leasingsumme fast erreicht.

Jetzt ist er gekauft und darf sich freuen, dass er bis zu seinem Ende bei mir bleiben darf. (Und ich freu´ mich übrigends auch darüber).

Klar die Liquidität schränkts ein, aber das tut so ein Fahrzeug immer....und so gehört er jetzt zu uns.
Ich habe auch schon mal ein Auto geleast gehabt, das war mir immer fremd geblieben und billig wars auch nicht.

Grüße Ralph

catahecassa

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22

Dienstag, 11. Oktober 2016, 10:23

Männer wir haben uns zu sehr auf das Fahrtenbuch festgehangen :).

Was ist euer subjektiver Grund gewesen, um eines von den Beiden Varianten auszuwählen?

Freiheit? Flexibilität? Jedes 2/3'te Jahr neues Spielzeug? Eigentum?

Peace,

Eddy :thumbup:

3-Jahres-Leasing, welches ich wahrscheinlich vorzeitig beenden werde. AMG hat mit dem W204 das für mich perfekte Alltags-Fahrzeug gebaut, allerdings aufgrund der Farbkombination (schwarz/schwarz) mittlerweile etwas zu eintönig/langweilig. Der Wagen ist genial, vielleicht finde ich nochmal eine neuwertige Limo in anderer Farb-Kombi mit der Ausstattung (PP, Sperrdiff, AMG Performance Media, etc.) oder werde mal wieder zu einer anderen Marke wechseln ... 205er-Serie gefällt mir nicht, auch wenn der 4.0L-V8 wahrscheinlich der derzeit beste Motor am Markt ist, den man in der Mittelklasse bekommen kann.

3-Jahres-Leasing genommen, weil es hinsichtlich Preis/Leistung eine gute Lösung ist (1.100/Monat zzgl. USt. mit variabler Ausstiegsklausel & dennoch mit Kaufoption) und wenn ich früher wechseln will oder sogar privat herauskaufe/verkaufe, bin ich in alle Richtungen flexibel aufgestellt. #
Finanzierung hatte ich beim ML63 (W164) genommen, allerdings ist mir das vom buchhalterischen Aufwand her zu umfangreich & mit Leasing (dies ist mein erstes Leasingfahrzeug bisher!) taugt mir das Gesamtpaket am Besten.
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Andy

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 09:10

Hallo,

Leasing:
vor allem Pragmatismus.. Alleinverdiener mit Frau und Kind.. beim Finanzieren müsste ich 19% anzahlen, was bei einem GLE Coupe knapp 20k € wären.
Ist mir zu viel und als Alleinverdiener auch nicht so schnell zusammen.
Zudem sind die monatlichen Raten auch niedriger (1450 inkl Versicherung, Wartung & Verschleiß).
Kann das Auto ja nach den 3 Jahren immernoch finanzieren/kaufen/weiter leasen.

Steinbock

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24

Montag, 21. November 2016, 20:14

Kenne mich selbst mit Leasig und Finanzierung nicht aus, da ich nicht selbständig sondern Klassisch angestellt bin macht es bei mir Steuerlich nichts aus.
Bisher habe ich immer versucht Autos zu kaufen und dann wieder zu verkaufen.
Somit hat mich mein letzter AMG gerade mal 1200.- in 1,5 Jahren gekostet. Wenn ich da Leasing von 1450.- lese, holla die Waldfee :whistling: , wie hoch wird dann wohl die Rate für die Immobilie sein? ?(

Quivers

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25

Montag, 21. November 2016, 20:19

1200,00 in 1,5 Jahren? Respekt. Dann hast du sowohl beim Kauf als auch Verkauf gute Arbeit geleistet. :thumbsup:
Gruß Kurt


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Steinbock

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26

Montag, 21. November 2016, 20:34

Jup, eigentlich versuche ich immer gut ein und sehr gut zu verkaufen. Nein Spaß bei Seite, die 1200.- waren nur vom Einkaufpreis und Verkaufspreis die Differenz. Versicherung und Steuer sind extra, und rechne ich bei solchen Fahrzeugen nie rein. Und der Wagen lief nur über Saison Kennzeichen was bedeutet lediglich 7000 km in der Zeit mehr auf der Uhr.

Martl03

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27

Montag, 21. November 2016, 23:32

Kenne mich selbst mit Leasig und Finanzierung nicht aus, da ich nicht selbständig sondern Klassisch angestellt bin macht es bei mir Steuerlich nichts aus.
Bisher habe ich immer versucht Autos zu kaufen und dann wieder zu verkaufen.
Somit hat mich mein letzter AMG gerade mal 1200.- in 1,5 Jahren gekostet. Wenn ich da Leasing von 1450.- lese, holla die Waldfee :whistling: , wie hoch wird dann wohl die Rate für die Immobilie sein? ?(


Genau dann kann Leasing richtig Interessant sein, da Du über die Werbungskosten alle Leasingraten, inkl. der Sonderzahlung und sonstigen Kosten des Fahrzeugs im ersten Jahr geltend machen kannst. Im Jahr drauf kannst Du übrigens von Vollkosten auf Kilometerpauschale wechseln.

Ob das bei einem AMG passt, hängt einfach von den tatsächlichen Kosten ab. In fast jedem Fall brauchst Du ein anerkanntes Fahrtenbuch (Willkür des FA, siehe Roberts Ausführungen). Wie auch immer, kommt es auf Deine persönliche Situation an. Am Besten mit dem Steuerberater besprechen, eine Pauschalaussage ist da nicht möglich.
Gruß
Martin

catahecassa

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Dienstag, 22. November 2016, 14:33

Somit hat mich mein letzter AMG gerade mal 1200.- in 1,5 Jahren gekostet. Wenn ich da Leasing von 1450.- lese, holla die Waldfee :whistling: , wie hoch wird dann wohl die Rate für die Immobilie sein? ?(

Als "Privatfahrzeug" wäre ich zu geizig für den AMG, ehrlich. Mein verfügbares Privatgeld habe ich beim Bau damals in mein Haus versenkt, die monatliche Belastung des Restes sind aber auch reine Privatausgaben, sog. "Eigenverbrauch" ... sehe ich nun als "Miete im eigenen Haus" & für das Geld könnte ich in Stuttgart keine vergleichbare Immobilie mieten ;)

Als Arbeitnehmer ist deine Lösung sicherlich ideal, mit Stammkapital anfangen, sich langsam hocharbeiten mit Rücklagen und per Kauf/Verkauf Wertverluste oder gar Wertsteigerungen realisieren. Nur dazu muss halt erstmal die 50TEUR "flüssig" haben, wer nicht so lange warten will, der nimmt halt Privat-Leasing ;)
Liebe dein Leben und geniesse das Feedback
Cheers,
Andy

Steinbock

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Dienstag, 22. November 2016, 19:55

Gibt es Angebote im Privatleasing Bereich, die tatsächlich atraktiv sind? Dachte Leasing ist nur was für Gewerbetreibende? So ein AMG leasen kostet doch locker 1 kilo im Monat als Privater! Oder bin ich da auf dem Holzweg? Lasse mich gerne beraten, da ich absolut keine Erfahrung mit Leasing habe.

Hufi

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Mittwoch, 23. November 2016, 07:28

Gibt es Angebote im Privatleasing Bereich, die tatsächlich atraktiv sind? Dachte Leasing ist nur was für Gewerbetreibende? So ein AMG leasen kostet doch locker 1 kilo im Monat als Privater! Oder bin ich da auf dem Holzweg? Lasse mich gerne beraten, da ich absolut keine Erfahrung mit Leasing habe.

Unterschiede gibt es da nicht. Es geht immer um eine Summe X, die nebst Zinsen abbezahlt werden muss, ob privat oder geschäftlich. Beim Geschäftsleasing ist es aber so, dass man meist ohne Anzahlung in das Leasing einsteigen kann. Im Endeffekt geht es immer um den aktuellen Preis abzüglich des Restwertes. Diese Differenz muss in einem bestimmten Zeitraum nebst Zinsen bezahlt werden.

Wenn ein Auto also 100.000,- Euro inkl. Märchensteuer kostet und nach drei Jahren einen Restwert von z. B. 50.000,- Euro hätte, müsstest du in den drei Jahren 50.000,- Euro tilgen, also im Monat 1.388,- Euro plus Zinsen - ich sage mal um die 1.460,- grob geschätzt. Wenn du 20.000,- Euro anzahlst, musst du natürlich nur 30.000,- Euro "finanzieren", somit ca. 930,- Euro im Monat inkl. Zins. Und das ist überall gleich. Der Vorteil des Geschäftsleasing liegt darin, dass die Märchensteuer der Raten sofort und zu 100% geltend gemacht werden kann. Im Fall ohne Anzahlung sind also keine 1.388,- Euro zu zahlen, sondern nur 1.167,- (plus Zinsen). Und die Kosten des Fahrzeuges (inkl. Abschreibung) schmälern den Gewinn => weniger Steuern zu zahlen.

Das Thema Werbungskosten / Kilometerpauschale lohnt sich m.E. nur bei Fahrten zum Arbeitsplatz bzw. Fahrten für den Arbeitgeber. Wenn die tatsächlichen Kilometerkosten höher als 30 Cent sind, kann man diese Kosten dann entsprechend steuerlich geltend machen (so ungefähr). Da müsste aber ein Steuerfachmann erklärend weiterhelfen :whistling: (und man braucht ein Fahrtenbuch X( ).
Viele Grüße
Robert

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