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Skywalker

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Freitag, 28. Oktober 2016, 16:58

GT-S im Sport Auto Supertest - Ergebnisse der Leistungsmessung

Hallo zusammen!

Ich dachte es interessiert den einen oder anderen, was ich zum Thema "GT-S im Sport Auto Supertest - Ergebnisse der Leistungsmessung" zu sagen habe.

Hierzu haben ich die Tage auch schon persönlich mit Christian Gebhardt gesprochen und die folgende Email verfasst, da mir sowas selten Ruhe lässt... Es geht darum, dass die Leistungsmessung aus zweierlei Gründen zu hoch ausgefallen ist und ich nicht denke, dass hierzu eine "Korrektur" stattfindet.

Gruß, Lukas

"Hallo Christian!

Sorry für den „Überfall“ beim Retti ;-)

Hier noch ein paar Infos / Überlegungen zum Thema Leistungsmessung… Hiermit möchte ich keineswegs auf den (systembedingten) Unterschieden zwischen Maha und SuperFlow oder anderen Prüfständen herumreiten.
Es soll nur einen Ansatz zur Erklärung der (zu) hohen Abweichung darstellen ;-)

(Falls langweilig, das rote einfach überspringen, komme anschließend zum Punkt und der Ursache eurer zu hohen Ergebnisse, siehe Anhänge…)

Eines im Vorfeld: Sowohl nach DIN als auch nach EWG/ECE ist nur die Temperatur AM Einlass (≙ Messkammer) zu ermitteln und entscheidend. (In Ziffer 5.1.3.3. beschrieben: „Die Temperatur der Ansaugluft des Motors darf höchstens 0,15 in vor dem Eintritt des Luftfilters oder, wenn kein Filter vorhanden ist, 0,15 in vor dem Lufteintrittstrichter ermittelt werden. Das Thermometer oder das Thermoelement muss gegen Wärmeabstrahlung geschützt und direkt im Luftstrom untergebracht werden“).

Auch wenn manche Tuner und/oder Prüfstandsbetreiber den Fühler "an den Motor" verlegen (habe ich selbst schon gesehen), so hat das nichts mit einer GÜLTIGEN MESSUNG zu tun ;-)
Ich sage nicht, dass Müller dies tut, sollte der Vollständigkeit aber erwähnt werden.

Viel wichtiger ist das Folgende:

Nach Richtlinie 80/1269/EWG sind NUR Prüfungen mit 0,96 ≤ K ≤ 1,06 gültig. Die tatsächliche Ansauglufttemperatur (im Saugrohr, z.B: über OBD zu ermitteln) hat auf die Korrekturfaktoren KEINERLEI Einfluss, selbstverständlich aber auf die ermittelte Leistung (ist daher eine wichtige Messgröße). Normbedingungen nach EWG sind 25°C und 990mbar (trocken = Barometerdruck abzüglich Wasserdampfdruck). Hier ist übrigens ein Unterschied zur DIN 70020 von man von 1013 mbar ausgeht, jedoch incl. des Dampfdrucks.

Fakt ist: der TÜV-Rheinland würde keine Messung durch uns bei 15°C als Referenzmessung akzeptieren, um auf der Basis ein Gutachten für ein Leistungskit zu erstellen…

Zurück zum spezifischen Fall GT-S unter den genannten Randbedingungen:

Fakt ist, dass der GT-S schon immer nach oben streute, bereits die ersten von uns im März 2015 gemessenen Exemplare zeigten eine Endleistung um die 530PS nach EWG und der Verwendung von 98 RON, allerdings bei grob 30Nm zu wenig Drehmoment gegenüber der Werksangabe.

Des Weiteren wurde über zahlreiche Updates für die Motor- und Getriebesteuerung mit der Zeit der Drehmomentverlauf noch „saugerähnlicher“ gestaltet.

Wie viele moderne aufgeladene Direkteinspritzer, reagiert der GT-S jedoch schon im Serienzustand SEHR positiv auf den ARAL Ultimate Kraftstoff.

Um mal hervorzuheben, wie gut dieser Kraftstoff an sich ist, hier ein Bsp.:

RENNtech USA hatte vor geraumer Zeit einen 850PS Umbau eines E63S vorgenommen, die Software hatten wir zugeliefert. Wir haben diese Software hier ausführlich mit 98 und 102 getestet und auf Kundenwunsch eine Feinabstimmung auf 102 vorgenommen, Endresultat waren annähernd 880PS (ca. 845 PS bei Betankung mit 98 ESSO).
Bei Verwendung von 93 AKI Oktan Kraftstoff (der eigentlich unserem 98 RON entsprechen würde), brachte der Wagen jedoch nur um die 800PS auf die Rolle, da bei gleichem Ladedruck die Zündwinkel-Rücknahme erheblich war! Erst die Betankung mit 104 Oktan „Race Fuel“ zeigte ungefähr die gleichen Ergebnisse wie ARAL Ultimate!
Übrigens können wir bei Verwendung von SHELL Vpower Racing kaum messbare Unterschiede zu 98 RON ESSO oder ED feststellen, offensichtlich ist die Klopffestigkeit bei SHELL gegeben, der Kraftstoff selbst verfügt aber über (zu) viele Reinigungsadditive.

Ich habe mir nun nochmals die Mühe gemacht einige Messungen herauszusuchen sowie mit unserer Datenaufzeichnung auf der Straße zu vergleichen und kann bei allen Messungen mit 98 und 102 Oktan in allen Daten einen erheblichen Unterschied im ZW feststellen, da das Steuergerät den ZW immer möglichst nah an die Klopfgrenze hinregelt: q.e.d.

Wir versuchen die Fahrzeuge in der Regel immer möglichst nah an den Normbedingungen auf dem Prüfstand zu messen, was jedoch logischerweise nicht immer möglich ist.

Jedenfalls habe ich eine „Mustermessung“ mit 98 Oktan angehängt, genauso wie eine Messung bei 16°C unter der Verwendung von 102 Ultimate sowie zusätzlich auch noch nach DIN statt EWG korrigiert um die Problematik zu verdeutlichen (3% Abweichung, also 551PS nach EWG).

Leider kann ich im konkreten Fall die Datenaufzeichnung vom Fahrzeug CAN nicht mit ins Diagramm einbinden, kann dir aber versichern, dass im Vgl. je nach Drehzahl bis zu 5° ZW Differenz erkennbar sind, die wegen der geringeren Ansauglufttemperatur sowie wegen der Verwendung von 102 Ultimate herrühren und somit zu der Mehrleistung vor allem im Bereich des höchsten Ladedrucks führen.

Summa Summarum:

1. Der GT-S streut in der Leistung nach oben und zeigt durch die Bank um die 540PS nach EWG bei „Normbedingungen“ und bei Betankung mit 98 RON. Das Drehmoment liegt hierbei immer um die 640-660NM bei 5500 1/min je nach Fahrzeug und Softwarestand.

2. Die Verwendung von 102 Oktan i.V. mit messtechnisch zu geringen Umgebungstemperaturen führt bei diesem Fahrzeug zu erheblichem Drehmoment- und Leistungszuwachs.

Nur noch nebenbei: die ermittelten Antriebsstrang-Verluste auf dem SuperFlow liegen (bei Verwendung der PSP oder Cup2 in Seriendimension) im Bereich 38kW (+/- 3), hierbei ist die rotierende Masse der Rollen (Vorder- und Hinterachse) bereits berücksichtigt.

Viele Grüße!

Dipl.-Ing. Lukas Domogalla
Geschäftsführer

RENNtech Engineering GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 9
53520 Meuspath
Gewerbepark am Nürburgring

Tel.: +49 (0) 2691-93984-29
Fax: +49 (0) 2691-93984-20

Email: sales@renntechmercedes.de

HRB 23635 - Amtsgericht Koblenz
Steuernummer: 01/661/01677
Finanzamt: Bad Neuenahr - Ahrweiler
USt-IdNr.: DE290091390"
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Cheers!
Luke

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alfanta

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2

Freitag, 28. Oktober 2016, 17:40

Vielen Dank für deinen Beitrag, finde ich sehr interessant :thumbsup:
Mit freundlicher Lichthupe
Bernhard

Turbo Power macht Sauger sauer

Zvenson67

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3

Freitag, 28. Oktober 2016, 19:11

Hallo Skywalker,

Besten Dank und die Informationen sind echt hilfreich.

Hufi

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4

Freitag, 28. Oktober 2016, 21:24

Hallo Lukas,

mal wieder ein toller Bericht, der einiges zur Aufklärung beiträgt :thumbup: .
Es wird sich eben nie ändern: Wer misst, misst (oft) Mist ;) :D .
Viele Grüße
Robert

hatec1

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Wohnort: Lippstadt

Beruf: selbständig, Systemanbieter von automatischen Torantrieben, Torschranken und Automatiktüren.

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5

Freitag, 28. Oktober 2016, 22:17

:thumbup:
LG ANdi

Freundschaftlich, aufrichtig und respektvoll - so wünsche ich mir unsere Forumsdiskussionen für die Zukunft.
:friends: :beer:

catahecassa

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6

Samstag, 29. Oktober 2016, 01:14

jetzt haut er aber einen raus, der Herr Dipl.-Ing. :thumbsup:
Liebe dein Leben und geniesse das Feedback
Cheers,
Andy

Det 59

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7

Samstag, 29. Oktober 2016, 09:56

Hallo Lukas,

danke für deinen Beitrag.

Jetzt haben wir es endlich auch mal schriftlich, dass Aral Ultimate 102 DER Kraftstoff ist! :thumbup:

Ich habe mich bisher immer nur auf mein "Popometer" verlassen können und einige Bekannte meinten, ich würde mir das bessere Ansprechverhalten des Motors nur einbilden.

Mark Seidt hat deshalb den Motor auch auf Ultimate 102 abgestimmt. :grinning4

Das der Shell-(Kraft?)Stoff V-Power keine Mehrleistung bringt, habe ich auch schon gemerkt. Er wird toll beworben und kostet einfach zu viel. :thumbdown:

Viele Grüße, Detlef

Skywalker

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8

Samstag, 29. Oktober 2016, 12:30

Ich möchte hervorheben, dass nicht jeder Motor bzw. nicht jede Motorsteuerung (im Serienzustand) das Potenzial von Ultimate umsetzen kann... nur so "am Rande"... ;)
Cheers!
Luke

Magicdents

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9

Samstag, 29. Oktober 2016, 15:12

Interessante Info´s.

Dank dir.

Gruß Manuel

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10

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:23

Ich möchte hervorheben, dass nicht jeder Motor bzw. nicht jede Motorsteuerung (im Serienzustand) das Potenzial von Ultimate umsetzen kann... nur so "am Rande"... ;)
Hallo Luke,

welche AMG-Motoren sind denn aktuell im Stande?
M177, M157, ....??

Gruss
Jason

HeWi

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11

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:29

Hallo Lukas,

vielen Dank für den Beitrag. Wirklich sehr interessant, hätte ich so nicht für möglich gehalten :thumbup:
Viele Grüße aus Essen

Hendrik Witzel

--------------------------------------------------------


[Erster Vorsitzender]

12

Samstag, 29. Oktober 2016, 23:25

Die Klopffestigkeit des Kraftstoffs merkt man.

Das beste jedoch ist die direkte Abstimmung auf den gewünschten Kraftstoff. Das kann bei 500PS 30-50PS Unterschied ausmachen von 95 zu Aral 102.

E85 ist noch besser bei Turbo Fahrzeugen bedarf aber einer Abstimmung.

Lukas haben die schon zurück geschrieben? :D
Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen. (Walter Röhrl)

alexdou111

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13

Sonntag, 30. Oktober 2016, 06:25

Danke für die Infos - ich hab nie verstanden wieso Shell teurer ist - und jetzt mit diesem Vergleich ja noch mehr Irrsinn.

Ich tanke schon seit Jahren Ultimate - eigentlich auch bei allen Autos einfach nur so :D

5439

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14

Montag, 31. Oktober 2016, 12:13

Wenn ich das richtig sehe, ist die Korrektur bei 98 Esso nach EWG erfolgt und bei 102 Ultimate nach DIN. Müssten die beiden Messungen nicht nach der gleichen Norm korrigiert werden um vergleichbar zu sein?

Gruß Florian

Skywalker

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Montag, 31. Oktober 2016, 12:15

Wenn ich das richtig sehe, ist die Korrektur bei 98 Esso nach EWG erfolgt und bei 102 Ultimate nach DIN. Müssten die beiden Messungen nicht nach der gleichen Norm korrigiert werden um vergleichbar zu sein?
Gruß Florian

Siehe Text:
"Jedenfalls habe ich eine „Mustermessung“ mit 98 Oktan angehängt, genauso wie eine Messung bei 16°C unter der Verwendung von 102 Ultimate sowie zusätzlich auch noch nach DIN statt EWG korrigiert um die Problematik zu verdeutlichen (3% Abweichung, also 551PS nach EWG)."
Cheers!
Luke

5439

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Montag, 31. Oktober 2016, 12:33

Wenn ich das richtig sehe, ist die Korrektur bei 98 Esso nach EWG erfolgt und bei 102 Ultimate nach DIN. Müssten die beiden Messungen nicht nach der gleichen Norm korrigiert werden um vergleichbar zu sein?
Gruß Florian

Siehe Text:
"Jedenfalls habe ich eine „Mustermessung“ mit 98 Oktan angehängt, genauso wie eine Messung bei 16°C unter der Verwendung von 102 Ultimate sowie zusätzlich auch noch nach DIN statt EWG korrigiert um die Problematik zu verdeutlichen (3% Abweichung, also 551PS nach EWG)."
Verstehe, die Diagramme sollen die Einflüsse aller Faktoren (Spritqualität, Temperatur, Norm) verdeutlichen und nicht nur den Einfluss der Spritqualität.
Danke für die Aufklärung.

Skywalker

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17

Montag, 31. Oktober 2016, 12:56

"Die Diagramme sollen die Einflüsse aller Faktoren (Spritqualität, Temperatur, Norm) verdeutlichen und nicht nur den Einfluss der Spritqualität"

Ganz genau so ist es! :thumbup:
Cheers!
Luke

Skywalker

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Montag, 31. Oktober 2016, 13:14

Was ich zum Supertest und der meiner Meinung nach zu hohen NOS Zeit noch hinzufügen wollte:

Mehr als befremdlich ist die Aussage betreffend des Setups:

"Für die Nordschleife können die Dämpfer entweder in "Sport" oder in "Sport+" beordert werden. Sämtliche AMG-Testfahrer schwören jedoch auch in der Grünen Hölle auf die straffeste Dämpferstufe. Auch die Supertest-Zeitrunde wurde schlussendlich damit absolviert"...

Also ich habe bereits weit über 2000km auf der Nordschleife mit dem GT-S (bzw. 2 verschiedenen) zurückgelegt und kann festhalten, dass auch wenn man natürlich auch in "Sport+" die NOS sehr zügig umrunden kann, sich diese Einstellung aufgrund der (auch in der Sport Auto beschriebenen) Problematik "Springen" eben NICHT empfiehlt, wenn auch die Sport Auto zu dem Schluss kommt, dass sich das Fahrzeug "... jederzeit gut ausbalanciert und gut beherrschbar durch die Luft..." bewegt... So ist jedenfalls nur eine schnelle, maximal 2 schnelle Runden, am Stück möglich, da man mit dem Wagen regelrecht kämpfen muss und völlig unnötig erschöpft wird... zweitens bringt es unnötige Unruhe rein und gerade auf der NOS sind gute Aus- und Einfederwege und hoher Grip auch im "ausgefederten" Zustand sehr von Vorteil.

Interessanterweise kenne ich persönlich auch einige AMG Testfahrer und keiner der bislang 3 befragten würde wirklich die "Sport+" uneingeschränkt empfehlen geschweige denn darauf schwören... Möglich: JA. Schell: JA. Schnellste Runde: NEIN. ... So der Tenor.
Viele der Dauerlauf-Testfahrten finden daher sogar im "Comfort" Modus statt... :whistling:

Auch wäre mir neu, dass die AMG Driving Academy diese Einstellung für die NOS empfehlen würde... :rolleyes:

Insofern bin ich mir sicher, dass hier ein paar Sekündchen verschenkt wurden...
Cheers!
Luke